Aqua­ri­um­bau

Mit Epo­xid­harz Aqua­ri­um­land­schaf­ten bau­en

Vie­les ist mit Epo­xid­harz auch im Aqua­ri­um mög­lich. So gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten wie sie Epo­xid­harz im Aqua­ri­um ver­wen­den kön­nen. Bau­en Sie einen Bach­lauf, der von oben fried­lich über die lebens­ech­te Fels­wand ver­läuft. Dies ist mit einer Ver­sie­ge­lung mit Epo­xid­harz rea­li­sier­bar. Strei­chen Sie das Harz ein­fach dar­über. So wird die Land­schaft nicht nur was­ser­fest, son­dern auch das Anset­zen von Moos wird ver­hin­dert und die Was­ser­qua­li­tät ver­bes­sert.

Wor­auf müs­sen Sie ach­ten, damit das Epo­xid­harz die Gesund­heit der Fische im Aqua­ri­um nicht beein­träch­ti­gen kann?

Am wich­tigs­ten ist es, das Epo­xid­harz aus­rei­chend trock­nen und aus­här­ten zu las­sen, damit Ihre Fische gesund und mun­ter blei­ben. Bevor Sie Land­schaf­ten, Bau­wer­ke und Wän­de im Aqua­ri­um befes­ti­gen, müs­sen Sie unbe­dingt die emp­foh­le­ne Trock­nungs­zeit des Her­stel­lers und dar­über hin­aus die Aus­här­tungs­zeit ein­hal­ten.

Anschlie­ßend stel­len die Tei­le aus Epo­xid­harz kein Pro­blem mehr dar. Wenn Sie in kal­ten Räu­men oder im Kel­ler arbei­ten, haben Sie deut­lich mehr Zeit, das Epo­xid­harz zu ver­ar­bei­ten. Das Anmi­schen von klei­nen Men­gen ist emp­feh­lens­wert, da Epo­xid­harz schnell dicker wird und dann nicht mehr so gut trock­nen kann. Zudem sor­gen dicke Klum­pen dafür, dass es zu häss­li­chen Ver­fär­bun­gen an den Bau­tei­len für das Aqua­ri­um kom­men kann.

Was ist mit Epo­xid­harz im Aqua­ri­um alles mög­lich?

Sie kön­nen mit Epo­xid­harz ver­schie­de­ne Form­tei­le erstel­len oder auch Ober­flä­chen ver­sie­geln. Genau des­halb ist es per­fekt für Aqua­ri­en, aber auch für Ter­ra­ri­en geeig­net.

Hier eini­ge Vor­tei­le wenn sie Epo­xid­harz im Aqua­ri­um­bau ver­wen­den:

  • Das aus­ge­här­te­te Mate­ri­al ist im Ver­gleich zu ande­ren Mate­ria­li­en als phy­sio­lo­gisch unbe­denk­lich anzu­se­hen, denn so ent­steht Kunst­stoff mit inno­va­ti­ven Eigen­schaf­ten. Die erhält­li­chen Sys­te­me ent­hal­ten zu den her­kömm­li­chen Lami­nier­har­zen näm­lich kei­ne Löse­mit­tel, die spä­ter noch aus­düns­ten kön­nen.
  • Labor­ver­su­che auch bestä­tigt, dass Epo­xid­harz im Aqua­ri­um resis­tent gegen tie­ri­sche Exkre­men­te und hoch UV-bestän­dig ist.

  • Es ist beson­ders biss-, kratz- und schlag­fest -> Eigen­schaf­ten, die gera­de in einem Aqua­ri­um wich­tig sind.
  • Epo­xid­harz­schich­ten sind voll­kom­men was­ser­fest, lässt sich leicht rei­ni­gen und des­in­fi­zie­ren. So kön­nen sich kei­ne Krank­heits­er­re­ger oder Bak­te­ri­en im Aqua­ri­um ein­nis­ten. Die erfor­der­li­chen Füll­stof­fe, die eine Eigen­schafts­ver­än­de­rung her­vor­ru­fen sol­len, kön­nen Sie sel­ber zuge­ben.

Mit Farb­pig­men­ten, Sand- und Erd­far­ben kön­nen Sie Stei­ne und ande­re Land­schaf­ten gut nach­bil­den. Sie kön­nen außer­dem wäh­rend der Aus­här­tung Sand oder ähn­li­ches auf­streu­en, um noch rea­lis­ti­sche­re Ober­flä­chen zu erzie­len.

Rüh­ren Sie Baum­woll­flo­cken ein, wird Epo­xid­harz zu einer dicken Pas­te, die die Gestal­tung von rea­lis­ti­schen Ober­flä­chen ermög­licht. Es sind ver­schie­de­ne Sys­te­me mit unter­schied­li­cher Kon­sis­tenz vor­han­den, mit denen Sie porö­se Unter­grün­de, aber auch dünn­flüs­si­ge Sys­te­me, die leicht durch­drun­gen wer­den kön­nen.

Wenn Sie lie­ber glat­te Flä­chen mögen, kön­nen Sie die­se gut mit Epo­xid­harz behan­deln. Dazu ver­wen­den Sie am bes­ten zäh­flüs­si­ge Sys­te­me, die ein vor­zei­ti­ges Ablau­fen ver­hin­dern.

Epo­xid­harz greift Sty­ro­por und ande­re Kunst­stof­fe nicht an, sodass die gewünsch­te Form auf jeden Fall erhal­ten bleibt, zum Bei­spiel beim Bau von Stein­at­trap­pen oder Rück­wän­den.

Je nach­dem, was Sie für Ihr Aqua­ri­um bau­en möch­ten, sind die Ver­ar­bei­tungs­zei­ten unter­schied­lich lang. Grö­ße­re Pro­jek­te benö­ti­gen Topf­zei­ten von etwa 45 Minu­ten, wäh­rend klei­ne­re Pro­jek­te cir­ca 25 Minu­ten Topf­zeit benö­ti­gen.

Kann man Epo­xid­harz für das Aqua­ri­um ver­wen­den?

Eine Fra­ge die immer wie­der in Ver­bin­dung mit Aqua­ri­en auf­tritt, ist ob man im Aqua­ri­um Epo­xid­harz ver­wen­den kann. Ja, auf jeden Fall! Epo­xid­harz im Auqa­ri­um zu ver­wen­den hat sogar eini­ge Vor­tei­le.

  • Epo­xid­harz ist näm­lich was­ser­fest. Das Harz wird kom­plett fest.
  • Epo­xid­harz ver­bin­det nicht nur die Glas­schei­ben im Aqua­ri­um mit­ein­an­der, son­dern wird auch für alle wei­te­ren Bau­tei­le aus Sty­ro­por und Poly­sty­rol ver­wen­det, die so in jeder gewünsch­ten Grö­ße und Form gebaut wer­den kön­nen.
  • Nach dem Aus­här­ten gibt Epo­xid­harz kei­ner­lei che­mi­sche Sub­stan­zen mehr frei.

Daher ist das Aqua­ri­um ide­al geeig­net, um selbst gebas­tel­te Tei­le mit Epo­xid­harz zu ver­wen­den. Sie kön­nen kom­plet­te Land­schaf­ten aus Sty­ro­por oder Poly­sty­rol erschaf­fen. Die­se wer­den dann als Land­schaft oder Rück­wand im Aqua­ri­um plat­ziert und tra­gen maß­geb­lich zur attrak­ti­ven Optik bei.

Sie kön­nen Sty­ro­por zum Bei­spiel mit einem Flie­sen­kle­ber bear­bei­ten, der Epo­xid­harz ent­hält. Damit erwe­cken Sie den Ein­druck, dass sich ech­te Stei­ne im Aqua­ri­um befin­den. Sie kön­nen sogar ver­schie­de­ne Land­schaf­ten in unter­schied­li­chen Aqua­ri­en mit­ein­an­der ver­bin­den und so ein ein­drucks­vol­les Bild kre­ieren. Sie sehen das die Mög­lich­kei­ten von Epo­xid­harz in Ver­bin­dung mit einem Aqua­ri­um kei­ne Gren­zen gesetzt sind. Las­sen sie ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf!